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Forschungsprojekt Diskurse Opferverbände
  • Die ursprünglich "Deutsch-Tschechoslowakische Historiker-Kommission" wurde 1990 von den Außenministern der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik, Hans-Dietrich Genscher und Jiøí Dienstbier, ins Leben gerufen.

  • Seit der Trennung der Tschechischen und der Slowakischen Republik im Jahr 1993 arbeitet die Kommission als „Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Historikerkommission“.

  • Ihre Aufgabe ist es, die Geschichte der Völker der drei Länder zu erforschen und zu bewerten, und zwar in breitem historischen Kontext und in interdisziplinärer Perspektive. Dem 20. Jahrhundert gilt mit den Themen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung, Weltkrieg, Zwangsmigrationen, Kalter Krieg sowie dem Systemkonflikt und seinem Ende 1989 in der Arbeit der Kommission eine besondere Aufmerksamkeit.

  • Teil des Auftrages der Kommission ist es, als wissenschaftliches Gremium seine Themen, Fragestellungen und Zielsetzungen wie auch Arbeitsweise unabhängig von politischen Vorgaben zu entwickeln und voranzutreiben.

  • Die Ergebnisse dieser Tätigkeit sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  • Die Mitglieder der deutschen Sektion werden auf Vorschlag des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands vom Außenminister berufen. Sie sind in der Historikerkommission ehrenamtlich und unentgeltlich tätig; die Sachkosten der Kommissionsarbeit deckt der Deutsche Akademische Austauschdienst.